Dorflinde

Dorflinde

Die neben der Kirche stehende Dorflinde ist seit altersher Treffpunkt des Ortes und Schauplatz für den jährlichen Lindentanz zur Kirmes. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Die Dorflinde bildet mit der Kirche, dem Dorfplatz und dem Backhaus die Dorfmitte.

Das Feuerwehrmuseum

Das Feuerwehrmuseum

Das Feuerwehrmuseum in Motzlar war ursprünglich das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Erbaut wurde es im Jahre 1920. Seit 2001 ist es Museum. Besonders der über 10 Meter hohe Schlauchturm, in dem auch heute noch die Schläuche nach einem Einsatz zum Trocknen aufgehangen werden, ist sehenswert. Weiterhin gibt es historische Technik, Feuerwehruniformen und Informationen zur Geschichte der Feuerwehr Motzlar zu besichtigen.

Führungen sind ganzjährig möglich. Anmeldung unter Telefon 0175/1491319.

Katholische Kirche

Katholische Kirche

Schon um das Jahr 1500 gab es in Motzlar eine Wehrkirche. Ob vorher auf der kleinen Anhöhe in der Dorfmitte bereits ein Heiligtum gestanden hat ist unbekannt. Das alte Gotteshaus war im spätgotischen Stil erbaut. Im Laufe seiner Geschichte wurde es barock umgeformt.

Die Kirche wurde 1908 bis auf einen Teil des Turms, abgetragen. Nach einjähriger Bauzeit an ihrer Stelle die heutige Kirche errichtet. Kirchenpatrone sind der heiligen Valentinus (14.2.) als Schutzpatron gegen die „fallende Sucht“ und die heilige Barbara. (4.12.)
Das Gotteshaus wurde ab 2002 unter überaus tatkräftiger Mithilfe der Einwohner grundlegend saniert und im Dezember 2005 neu eingeweiht.

 

Innenraum der Kirche

Innenraum der Kirche

Mariengrotte

Mariengrotte

Beim ehemaligen Brunnenhäuschen am Fuße des Rockenstuhls haben die Motzlarer eine Mariengrotte errichtet. Gestaltet ist diese als ,,Maria Brunnquell aller Gnaden“.
Die Motzlarer gelobten den Fall, dass ihr Dorf im Zweiten Weltkrieg unzerstört bliebe, die Einrichtung dieses Heiligtumes. Nach einer Anregung von Pfarrer und Rhöndichter Ludwig Nüdling sollte die Gottesmutter als Mittlerin aller Gnaden dargestellt werden. An der Ostseite des Rockenstuhls, in unmittelbarer Nähe einer nie versiegenden Quelle, wurde 1948 eine Nische aus Sandstein, etwa 1,50 Meter breit und 2,00 Meter hoch, gebaut. In der Grotte befindet sich eine von der Erfurter Bildhauerin Hildegart Hendrichs geschaffene Figur mit einem Spinnrocken in der Hand. Sie zeigt die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, das einen Krug in der Hand hält.

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